Das Tagebuch Paul Hirschmanns wurde 1935 (Teil 1) und 1954 (Teil 2) für seine Enkel Harald, Hartmut und Elke geschrieben.


Paul Hirschmann lebte von 6.2.1991 bis 14.2.1956. Er wurde 1991 als Sohn eines Spitzenstickers in Plauen/Sachsen geboren.

Er wurde als Mechaniker/Maschinenschlosser ausgebildet, konnte jedoch in seinem Beruf nur schwer Geld verdienen. Er arbeitete zeitweise in seinem Beruf und als Dreher. Er war sehr vielseitig, versuchte sich in vielen Beschäftigungen und berichtet über folgende Stationen seines Lebens:


< Wanderschaft

< Anheuern auf einem Schiff in Hamburg
< Militär- und Kriegserfahrungen bis 1916
< Schauspieler „Freie Bühne“ in Plauen
< Gründung von Schwimmvereinen, Arbeit als Schwimmmeister, Bademeister
< Vertreter
< Selbstständig als Gründer einer Handschuhstickerei
< Singen im Gesangsquartett, auch im Ausland
< Maler
< Revue – Ansager
< Vorträge über Radium
< Versicherungsvertreter
< Stempeln gehen
< Anmelden von Patenten für Fleischspicker und Rasierklingenschärfer


Er schreibt ausführlich über seine Hunde Peterle und Bessy.

Er lebte hauptsächlich in Plauen und Berlin.


Ab 1948 wurde er krank und berichtet darüber und über seine Heilkuren.



Mein Großvater Paul Hirschmann ist am 14.2.1956 in seiner Wohnung in Berlin an Krebs gestorben. Er wurde genau 65 Jahre alt. Seine Frau Else Hirschmann starb am 5.5.1973 und wurde 82 Jahre alt. Meine Mutter Hildegard Hirschmann hatte aus zwei Ehen drei Kinder. Sie starb am 21.12.1999 und wurde 87 Jahre alt. Sie hatte sieben Enkel und bisher acht Urenkel. Ich, Elke Dunkhase, geborene Schleede, bin die jüngste Enkelin meines Großvaters und habe dies Tagebuch aus deutscher Schrift übertragen.


Elke Dunkhase, geboren 2.3.1948

Berlin, im November 2007